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Carl Spitteler * 1845 † 1924
(Schweiz)"Vor allem in Anerkennung seines machtvollen Epos 'Olympischer Frühling'".
Carl Spitteler wurde am 24. April 1845 in Liestal bei Basel als Sohn eines Richters geboren. Ab 1865 studierte er zunächst Geschichte bei Jacob Burckhardt in Basel, später, obwohl er Atheist war, evangelische Theologie in Zürich und Heidelberg. Im Jahre 1879 ging Spitteler als Hauslehrer nach Russland. Nach seiner Rückkehr lehrte er in Bern, gab jedoch 1880 diesen Beruf zugunsten journalistischer und literarischer Tätigkeiten auf. Von 1890 bis 1982 leitete er die Feuilletonredaktion der Neuen Züricher Zeitung. 1893 ließ er sich als freier Schriftsteller in Luzern nieder. Zu Beginn des Ersten Weltkrieges trat er in seiner Rede Unser Schweizer Standpunkt für eine unbedingte Neutralität der Schweiz ein. Carl Spitteler starb am 29. Dezember 1924 in Luzern.
"Die Phantasie ist die schönste Tochter der Wahrheit, aber etwas lebhafter als die Mama"
Carl Spitteler
Wichtige Werke:
- Epen:
- Prometheus und Epimetheus 1880
Olympischer Frühling 1900-1906
- Novellen:
- Conrad der Leutenant 1898
Imago 1906
Die Mädchenfeinde 1907- Gedichte:
- Extramundana 1883
Schmetterlinge 1889
Balladen 1896
Glockenlieder 1906- Selbstdarstellung:
- Meine Beziehungen zu Nietzsche 1908
Meine frühesten Erlebnisse 1914
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