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Eugenio Montale * 1896 † 1981
(Italien)

"Für seine besonders geprägte Dichtung, welche mit großer künstlerischer Feinfühligkeit menschliche Werte als Ausdruck einer illusionsfreien Lebensanschauung deutet"

 

Eugenio Montale * 1896 † 1981Eugenio Montale wurde am 12. Oktober 1896 als Sohn wohlhabender Eltern in Genua geboren. Er studierte zunächst Gesang und veröffentlichte ab 1919 seine ersten Gedichte. 1925 erschien sein erster Gedichtband Ossi di seppia. Ab 1928 arbeitete er für den Verlag Bemporad in Florenz.. 1929 wurde Montale Direktor des Kulturinstituts Gabinetto Vieusseu, wurde jedoch wegen seiner antifaschistischer Haltung 1938 entlassen. Im Zweiten Weltkrieg arbeitete er als freier Journalist für verschiedene Zeitschriften. Nach dem Krieg ging er nach Milano. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit, machte sich Montale auch als Übersetzer (unter andere für Shakespeare, Cervantes, Corneille, Steinbeck und Eliot) einen Namen. Von 1955 bis 1967 war er als Musikkritiker für den Corriere d´informazione tätig. 1967 wurde er zum Senator auf Lebenszeit ernannt. Eugenio Montale starb am 12.9.1981 in Mailand.

 

Wichtige Werke:

Ossi di seppia 1925
Le occasioni 1939
Finisterre 1943
Quaderno di traduzioni 1948
Auto da fé 1966
Fuori di casa 1969
La bufera e altro 1970
Satura 1971
La farfalla di Dinard 1973
Quaderno di quattro anni 1977
L'opera in versi 1980

Wichtige Werke auf deutsch:

Glorie des Mittags. Gedichte 1960
Nach Finisterre. Gedichte 1965
Die Straußenfeder 1971
Schmetterlinge von Dinard 1975
Wer Licht abgibt, setzt sich dem Dunkel aus. Gedichte 1982
Gedichte 1920-1954 1987
Die Worte sprühen, Das Postume Tagebuch 1 (zweisprachig) 1990
Ein Windstoß am Horizont, Das Postume Tagebuch 2 2001


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