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Frédéric Mistral *1830, †1914
(Frankreich)„Für die frische Ursprünglichkeit und das Geniale seines Dichtens, das getreu die Natur seiner Heimat und das Wesen seines Volkes widerspiegelt, sowie für seine bedeutenden Arbeiten zur provenzalischen Philologie“
Frédéric Mistral wurde am 8. September 1830 in Mailane, Bouches-du-Rhône geboren. Angeregt von der Landschaft der Provence sowie den provenzalischen Gedichten seines Lehrers Joseph Roumanille studierte der junge Mistral die Sprache und Lebensweisen seiner Vorfahren. Er schrieb in provenzalischer Sprache und übersetzte später die meisten seiner Werke selbst ins Französische. 1854 gründet er zusammen mit Roumanille und anderen die literarische Vereinigung „Félibrige“, die sich die Pflege der Sprachwissenschaft zum Ziel gesetzt hat. Unter anderem ging dieser Gruppe der „Trésor dóu Félibrige“ hervor, der ein Wörterverzeichnis aller provenzalischen Dialekte enthält.
Frédéric Mistral starb am 25. März 1914 in Mailane, Bouches-du-Rhône.
Wichtige Werke:
Mirèio 1859 ( Mireille 1880 )
Calendau 1867
Lis Isclo d'or 1876
Nerto 1881
Trésor dóu Félibrige 1879-86 ( Gedichte 1900 )
La Rèino Jano 1890
Lou pouémo dóu rose 1897
Moun espelido: Memori è raconte 1906
Ausgewählte Werke 1908-10
Letzte Ernte 1913
Wie einst zu Haus . . . Meine Kindheit und Jugend in der Provence 1969
Memoirs of Frederic Mistral 2004
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