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Yasunari Kawabata * 1899 † 1972
(Japan)

"Für seine Erzählkunst, die mit feinem Gefühl japanisches Wesen und dessen Eigenart ausdrückt"

 

Yasunari Kawabata * 1899 † 1972Yasunari Kawabata wurde am 11. Juni 1899 als Sohn eines Arztes in Osaka geboren. Seine Jugend fiel in die Meji-Zeit, die Zeit in der Japan begann sich dem Westen zu öffnen. Kawabata, der bereits im Alter von 16 Jahren seine ersten Gedichte verfasste, wollte zunächst Kunstmaler werden, entschied sich jedoch 1920 für eine literarische Laufbahn. Von 1920 bis 1924 studierte er Anglistik und die Geschichte der japanischen Literatur an der kaiserlichen Universität in Tokio. Nach seinem Studium wurde er freier Schriftsteller. In den 20er Jahren gehörte er einer Gruppe von jungen Schriftstellern an, die intensiv die zeitgenössische europäische Literatur studierte, um aus dieser Anregungen für ihr eigenes Schaffen zu schöpfen. 1926 veröffentlichte er eines seiner wichtigsten Werke Izu no odoriko (Die Tänzerin von Izu). 1948 wurde er Präsident des japanischen Pen-Clubs, 1958 Vizepräsident des Internationalen Pen-Clubs. 1959 wurde er mit der Goethe-Medaille der Stadt Frankfurt ausgezeichnet. Am 16. April 1972 beging Yasunari Kawabata in seinem Arbeitszimmer in Zushi Selbstmord.

 

Wichtige Werke auf deutsch:

Die Tänzerin von Izu
Tagebuch eines Sechzehnjährigen
Ein Kirschbaum im Winter
Schneeland
Tausend Kraniche
Kyoto oder Die jungen Liebenden in der alten Kaiserstadt
Schönheit und Trauer
Handtellergeschichten
Die schlafenden Schönen
Träume im Kristall
Der Blinde und das Mädchen
Die Rote Bande von Asakusa
Drei Erzählungen


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