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Karl Gjellerup * 1857 † 1919
(Dänemark)

"In Anerkennung seiner reichen, vielfältigen, von hohen Idealen getragenen Dichtung".

 

Karl Gjellerup * 1857 † 1919Karl Adolph Gjellerup wurde am 2. Juni 1857 in Roholte auf Seeland (Dänemark) als Sohn eines Pastors geboren. Zunächst wollte auch er Pastor werden und studierte evangelische Theologie in Kopenhagen. Schon während seiner Studienzeit konnte der erst 22jährige sein  erstes Buch En Idealist shildring af Epigonus (Ein Idealist, eine Beschreibung von Epigonus) veröffentlichen, das beachtliches Aufsehen erregte. Im Jahre 1883 begab er sich auf eine längere Studienreise nach Griechenland und Deutschland, das später seine Wahlheimat werden sollte. 1892 heiratete Gjellerup die Deutsche Eugenia Anna Caroline Heusinger, eine Kusine des dänischen Literaturkritikers Georg Brandes und ließ sich nun entgültig in Dresden nieder. Zu dieser Zeit wandte er sich immer mehr vom Christentum ab und begann sich für den Atheismus zu interessieren. Später, etwa nach der Jahrhundertwende, wandte er sich verstärkt dem  Buddhismus zu. Sein ganzes Leben war von der Suche nach Wahrheit geprägt, was sich sehr stark auf sein Werk auswirkte. Karl Adolph Gjellerup starb am 11. Oktober 1919 in Klotzsche bei Dresden.

 

Wichtige Werke:

Germanernes lærling 1882 ( Ein Jünger der Germanen 1923 )
G-Dur. Kammernovelle 1883
Minna 1889 ( Seit ich zuerst sie sah 1918 )
Pilgrimmen Kamanita 1906 ( Der Pilger Kamanita 1907 )
Den fuldendtes hustru 1907 ( Das Weib des Vollendeten 1907 )
Verdensvandrerne 1910 ( Die Weltwanderer 1910 )
Guds venner 1916 ( Die Gottesfreundin 1918 )
Den gyldne gren 1917 ( Der goldene Zweig 1917 )


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