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Halldór Laxness - Der große Weber von Kaschmir
Er ist egozentrisch, rücksichtslos und auf der Suche nach sich selbst. Island ist ihm zu eng und provinziell, in der großen weiten Welt leben junge Männer wie er inmitten von Ausschweifungen und leidenschaftlichen Debatten. Dorthin zieht es Stein Ellidi, auch er will zügellos leben und mitreden. Bevor er geht, verabschiedet er sich von seiner Kindheitsfreundin Dilja. Eine Nacht lang sitzen sie auf den Thingfeldern am Meer, und Stein entwirft ihr das Panorama seiner strahlenden Zukunft.
Ähnlich jung wie sein Held war der Autor, als er Der große Weber von Kaschmir, seinen ersten bedeutenden Roman, schrieb: 23 Jahre. Auch Laxness hatte sich in das wilde Leben gestürzt, war der Enge seiner Heimat entflohen, bevor er diese bunte, lebenssatte Geschichte eines aufbegehrenden in Sizilien niederschrieb.
"Wie jubeljung ist das! Im Platzkonzert des schwarzen Humors ein Fanfarenstoß des ästhetischen Immoralismus."
Süddeutsche Zeitung
Quelle:
Steidl Verlag
Düstere Str. 4
37073 Göttingen