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John Steinbeck - Eine Handvoll Gold
Steinbecks einziger historischer Roman ist ein Leseabenteuer von echtem Schrot und Korn.
Um das Jahr 1670 lebt eine Frau in Panama, von der man sagt, sie sei schön wie die Sonne. Kein Mann in der gesamten Karibik, der nicht von ihr träumt. Der Gedanke an sie raubt auch dem hartgesottensten Burschen den Schlaf. Kein Wunder, daß Henry Morgan, der gefürchtete Freibeuter und Schrecken der Meere, wie besessen ist von dem Gedanken, diese Frau und die Stadt, in der sie lebt, zu erobern.
»Niemand hatte sie bis jetzt gesehen, niemand konnte den Teint ihrer Wangen oder die Farbe ihres Haares beschreiben. Aber binnen weniger Jahre hatte jeder an den wilden, weiten Küsten des spanischen Meeres auf die Röte Heilige getrunken und von ihr geträumt.«
Auch für den berüchtigten Piraten Henry Morgan wird die geheimnisvolle Frau zum Ziel aller Sehnsucht. Um das Jahr 1670 war dieser skrupellose Freibeuter unumschränkter Herrscher in der Karibik, kein Schiff und keine Hafenstadt war vor ihm sicher. Aber sein Weg zum Ruhm war mühsam gewesen und hatte manche Demütigung mit sich gebracht.
Quelle:
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