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Luigi Pirandello - Mattia Pascal
Wer bin ich? Was ist Schein, was Wirklichkeit? Die phantastische Geschichte der doppelten Existenz von Mattia Pascal ist nicht nur der Anfang von Pirandellos großem Erfolg, sondern steht auch am Beginn der modernen italienischen Literatur.
Eines der wenigen Dinge, vielleicht sogar das einzige, was ich sicher wußte, war, daß ich Mattia Pascal hieß, lautet der Beginn des Romans. Mattia, auf der Flucht vor der bedrückenden finanziellen und familiären Lebenssituation, gewinnt in Monte Carlo zufällig ein Vermögen. Als er nach Hause zurückkehren will, entdeckt er eine Notiz von seinem Selbstmord in der Zeitung. Zunächst entrüstet genießt er als Adriano Meis die neue Freiheit in vollen Zügen. Aber seine Schattenexistenz ohne Dokumente läßt kein bürgerliches Leben zu: nicht einmal einen Hund kann er halten, da er keine Steuern entrichten kann, geschweige denn eine Ehe eingehen. Da beschließt er, nochmals seine Identität zu wechseln ...
»Mattia Pascal steht am Anfang einer ganzen Galerie von modernen Antihelden, zu denen etwa Svevos Zeno Cosini gehört.«
Giovanni di Stefano, Neue Zürcher Zeitung
Quelle:
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