Der Nobelpreis für Literatur 1978

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Isaac Bashevis Singer - Max, der Schlawiner

Er ist ein rechter Schlawiner, dieser Max Barabander. Nach dem Tod seines Sohnes läßt er seine gramgebeugte Frau in Buenos Aires zurück. In Amerika ist er ein vermögender und angesehener Herr geworden, und doch zieht es ihn zurück nach Warschau, in sein altes zwielichtiges Milieu. Ehe er sich’s versieht, ist er wieder in allerhand dubiose Händel verstrickt – und in ein erotisches Abenteuer nach dem anderen.

Er verliebt sich in Zirele, die züchtige Tochter des strengen Rabbi, gibt sich als Witwer aus und verspricht ihr die Ehe. Gleichzeitig bandelt er mit Reize Korck an, der Gelieb-ten eines berüchtigten Ganoven aus der Warschauer Unterwelt, und diese gewitzte und lüsterne Person nützt ihre erotischen Erfolge zu allerlei Intri-gen gegen ihn aus. Aber Max treibt es auch noch mit Esther, der vernachlässigten Bäckersfrau, und mit der blutjungen Basche, einem ausgebeuteten Dienstmädchen. Durch immer neue Flunkereien versucht er sich aus seinem Schlamassel herauszuwinden.

Doch so, wie er die Frauen benutzt, um seinen Komplexen zu entfliehen, versuchen die Frauen ihn zu benutzen, um ihren eigenen Leben zu entkommen. Das alles kann doch nur ein schlimmes Ende nehmen. Armer Max. Sollen wir ihn verachten oder bemitleiden?

"Voller Sehnsucht beschwört Singer das jüdische Leben in Warschau im Jahr 1906."

Leonore Schwartz im ›Sonntagsblatt‹

 

 

 

Quelle:
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