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Sir Vidiadhar Surajprasad Naipaul - Briefe zwischen Vater und Sohn

Aus dem Englischen von Kathrin Razum und Claus Varrelmann

Das vielleicht persönlichste Buch des Nobelpreisträgers

Im Jahre 1950, kurz vor seinem achtzehnten Geburtstag, kehrt V. S. Naipaul seiner Heimat Trinidad zum ersten Mal den Rücken. Sein Ziel ist England, denn er hat ein Stipendium der Universität Oxford bekommen. 1953 stirbt Naipauls Vater, ein Journalist des GUARDIAN auf Trinidad, im Alter von 47 Jahren an einem Herzinfarkt. In den vorausgegangenen drei Jahren haben Vater und Sohn eine bewegende Korrespondenz geführt, die die selten innige und tolerante Beziehung der beiden spiegelt. Denn Naipauls Vater hatte einen Traum: Sein Sohn sollte Schriftsteller werden, und er konnte sein Glück kaum fassen, als dieser diese Berufung für sich entdeckte und zu schreiben begann.

Naipauls Erfahrungen in der westlichen Welt, die Schwierigkeiten seiner Heimat und der Tod des Vaters sind die zentralen Themen dieses erstaunlichen Briefwechsels, der in seiner Gesamtheit die "Lehr- und Wanderjahre" des Nobelpreisträgers umfasst. Ein wichtiges und lebendiges Dokument zu Naipauls Werden und Schaffen - und eine aufschlussreiche und faszinierende Lektüre zu dem wohl prägendsten Jahrzehnt seines Lebens.

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Quelle:
Claassen Verlag
Friedrichstr. 126
10117 Berlin

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