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Vicente Aleixandre y Merlos * 1898 † 1984
(Spanien)"Für seine schöpferische Dichtung, die die Verhältnisse des Menschen im Kosmos und in der heutigen Gesellschaft beleuchtet und gleichzeitig die Erneuerung der traditionellen spanischen Poesie zwischen den Kriegen repräsentiert"
Vicente Aleixandre (eigentlich Vicente Aleixandre y Merlos) wurde am 26. April 1898 im spanischen Sevilla als Sohn eines Lokomotivführers geboren. Seine Kindheit verbrachte er in Málaga. 1909 zog die Familie nach Madrid, wo er nach seinem Abitur Jura und Wirtschaftswissenschaften studierte. Nach seinen Studium wollte er zunächst Kaufmann werden, musste jedoch wegen eines schweren Nierenleidens, sein Vorhaben aufgeben. Ab 1925 widmete er sich ausschließlich der Literatur und veröffentlichte bereits 1926 seine ersten Gedichte in der Zeitschrift Revista de Occidente. Sein erster Gedichtband Ambit erschien 1928. 1934 wurde sein Werk La destruccion o el amor mit dem spanischen Nationalpreis für Literatur ausgezeichnet. Aleixandre betonte in seinen Werken immer wieder seine antifaschistische Haltung und wurde daher von 1936 bis 1944 mit einem Publikationsverbot versehen, das ihn jedoch nicht davon abhielt seine Werke heimlich zu veröffentlichen. 1950 wurde Aleixandre Mitglied der spanischen Akademie. Vicente Aleixandre starb am 14. Dezember 1984 in Madrid.
Wichtige Werke:
Ambito 1928
Pasión de la tierra 1946
Espadas como labios 1932
La Destrucción o el amor 1935
Sombra del paraíso 1935
Nacimiento último 1953
Poemas de la Consumación 1968
Sonido de la guerra 1978
Epistolario 1986
Poemas paradisiacos 1981
Wichtige Werke auf deutsch:
Die Zerstörung oder die Liebe 1935
Strophen des Vollendens
Nackt wie der glühende Stein 1963
Gesicht hinter Glas 1978
Gedichte. Spanisch - deutsch 1980
Geschichte des Herzens 1975