| Der Nobelpreis für Literatur 1966 | vor zurück suchen |
Home Chemie Frieden Literatur Medizin Physik Wirtschaft
Samuel Josef Agnon * 1888 † 1970
"Für seine tiefgründige charakteristische Erzählkunst mit Motiven aus dem jüdischen Volk"
Samuel Josef Agnon (eigentlich Schmuel Josef Halevi Czaczkes) wurde am 17. Juli 1888 in Buczacz, Galizien (damals Österreich-Ungarn) als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie geboren. Schon im Alter von 15 Jahren veröffentlichte er seine ersten Gedichte. Agnon besuchte verschiedene jüdische Schulen bis er schließlich 1907 nach Palästina auswanderte. Von 1914 bis 1924 lebte er in Berlin, danach in Talpiot bei Jerusalem. Zu dieser Zeit schloss Agnon Zahlreiche Bekanntschaften mit Vertretern der "Jüdischen Renaissance". Er traf sich unter anderen häufig mit Gershom Scholem, dem jüdischen Religionsphilosophen Martin Buber und Salman Schocken, der später auch sein Verleger wurde. 1935 wurde er als erster mit dem Bialikpreis, dem renommiertesten Literaturpreis Israels, geehrt. 1954 und 1958 wurde er mit dem Israel-Preis für Literatur ausgezeichnet. Die Stadt Jerusalem ernannte ihn 1962 zu ihren Ehrenbürger. Samuel Josef Agnon starb am 17. Februar 1970 in Rehovot bei Tel Aviv.
Wichtige Werke:
Bräutigamssuche 1929
Und das Krumme wird gerade 1934
Zwei Gelehrte, die in unserer Stadt lebten 1951
Tilli 1952
Der Verstoßene 1964
Nur wie ein Gast zur Nacht 1964
Der Treueschwur 1965
Gestern, vorgestern
Eine einfache Geschichte
Das Buch der Ereignisse
powered by xago